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Der Gummibaerchen-Test
05.05.2005 - 07.05.2005
leitung
der untersuchung durch prof. dr. dr. smil. porn. baer. babs
assistenz der untersuchung durch dr. dr. smil. porn. gus
Inhalt
1. Tag, 13.00 Uhr
1. Tag, 18.00 Uhr
1. Tag, 21.00 Uhr
2. Tag, 08.00 Uhr
3. Tag, 08.00 Uhr
Vorwort:
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Die ungeniessbaren Überreste dieser bösartigen Mutation der ansonsten sehr friedlichen Spezies der Gummibärchen, wurde kürzlich zur Untersuchung in unser Labor eingereicht. Wie die Obduktion ergab, zog es sich die offensichtlichen Verletzungen bei mehreren, von ihm ausgehenden Auseinandersetzung mit anderen Gummibärchen zu. Alle von ihm angefallenen Artgenossen erlagen ihren Wunden und mussten von ihren Besitzern sofort verspeist werden. |
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Die Mutation, die vermutlich durch einen mehrstündigen Aufenthalt in einer Nährlösung verursacht wurde, verwandelte dieses Gummibärchen in ein agressives, glibbriges Gummibärenmonsterrr. |
1. Tag der Untersuchung:
Donnerstag, 05.05.2005, 13.00 Uhr
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Diese Mutation wollen wir in unserem Labor nun noch einmal künstlich und in kontrollierter Umgebung herbeiführen um ihre psychischen und physischen Auswirkungen zu untersuchen. Der bereits betäubte Proband (man beachte seine entspannt von sich gestreckten Gliedmaßen) ist für das Experiment vorbereitet. |
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13.00 Uhr: Nun wird unser Test-Gummibärchen in einen transparenten Glasbehälter mit 250ml Nährflüssigkeit H2O, welche unserer Ansicht nach die erwünschte Mutiation auslösen wird, eingebettet. |
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14.00
Uhr: Bereits nach einer Stunde zeigen sich erste Veränderungen.
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15.00
Uhr
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16.00 Uhr |
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17.00
Uhr
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18.00 Uhr: Die Nährflüssigkeit H2O verursacht ein rasantes Wachstum des Probanden. Nach nur 5 Stunden ist das Wachstum des Test-Bären um 150% fortgeschritten.
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1.
Tag der Untersuchung:
Donnerstag, 05.05.2005, 18.00 Uhr
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18.15 Uhr: Wir Untersuchen die Reaktion des mutierenden Test-bärchens auf Artgenossen. Beim Heranführen des Probanden aus der Vergleichsbärchengruppe an den Mutanten, zeigen sich deutliche Anzeichen von Aggression: er blubbert vor Angriffslust. |
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18.30 Uhr: In Anwesenheit des Vergleichsbären schwillt das Wut-Bläschen an der Stirn des Probanden immer weiter an. |
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20.00 Uhr: Wie man hier sehr deutlich erkennen kann, passt der Testbär sein Aussehen langsam seiner transparenten Umgebung an. Wir vermuten, dass dies aus Gründen der Tarnung passiert. |
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20.00 Uhr: Ob dieser unglaublichen Veränderung zeigt sich das Gummibärchen der Vergleichsgruppe sehr beunruhigt. Wir erhöhen die Sicherheitsvorkehrungen, um auf das Unvorhersehbare vorbereitet zu sein. |
1.
Tag der Untersuchung:
Donnerstag, 05.05.2005, 21.00 Uhr
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21.00 Uhr: Die Tarnfähigkeit des Mutanten macht uns neugierig. Deshalb setzen wir ihn unterschiedlicher Lichtverhältnisse aus, um mehr über Flexibilität und Wirkungsweise dieser Fähigkeit herauszufinden. |
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21.05 Uhr: Blitzlicht einer Digitalkamera. Der Proband passt sich an und zeigt sich unverändert aggressiv. |
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21.10 Uhr: Taschenlampe und Blitzlicht. Wir ziehen wieder einen Probanden der Vergleichsbärengruppe hinzu, um den Kontraste in Psyche und Physis zu verdeutlichen. |
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21.15 Uhr: Taschenlampe und Blitzlicht aus einer anderen Perspektive. |
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21.20 Uhr: Kerzenlicht eines vierarmigen Kerzenhalters bestückt mit vier Tafelkerzen. Selbst jetzt bleibt das mutierte Testbärchen völlig unbeeindruckt. |
2.
Tag der Untersuchung:
Freitag, 06.05.2005, 08.00 Uhr
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08.00 Uhr: Der Morgen danach. Wir vermessen das Wachstum und stellen ein Plus von rund 500% seit Beginn des Experiments fest. |
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11.00 Uhr: Das Wachstum schreitet weiter fort, wenn auch inzwischen etwas langsamer. |
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17.00 Uhr |
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18.00 Uhr: Der Proband der Vergleichsgruppe verlangt nach einem Sedativum. |
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20.00 Uhr |
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22.00 Uhr: Bei Kerzenlicht. Die Farbveränderung zu Tarnungszwecken (wir nennen es inzwischen den "Chameleon-Effekt") scheint abgeschlossen zu sein. Nur noch das Agressions-Blubbern verrät die Anwesenheit des inzwischen monsterrrmäßig grossen Mutationsbärens. |
3.
Tag der Untersuchung:
Freitag, 07.05.2005, 08.00 Uhr
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08.00 Uhr: Die überraschende und dramatische Wendung. Der in der Nährlösung befindliche Proband zeigt plötzlich Verfallserscheinungen. Das Wachstum ist inzwischen auf ca. +800% seit Beginn der Untersuchung angestiegen. |
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09.15 Uhr: Der Mutant erleidet einen Schwächeanfall. Er verhält sich nun sehr friedlich. Trotzdem füllt er inzwischen den Durchmesser des 250ml-Nährlösungsbehältnisses aus. |
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10.05: Wie bereits vermutet erweist sich die Mutation als instabil und nicht überlebensfähig. Der Proband kollabiert und fällt in sich zusammen. Übrig bleibt eine glibbrige und unförmige Masse.
Anmerkung: Wir können nicht ausschliessen, dass der Test-Bär der Vergleichsgruppe die Nährflüssigkeit mit Beruhigungsmitteln verunreinigt hat. |